Herzlich Willkommen auf der Homepage des Gymnasiums Gerabronn.

 

Aus den Augen ist nicht aus dem Sinn. Wir sind stolz, dass so viele Ehemalige Kontakt zum Gymnasium halten und uns an ihrem weiteren Lebensweg und ihren Erfolgen teilhaben lassen. Aktuelle Schüler gewinnen im Austausch mit ihnen Einblick in Chancen und Hürden von Berufsrealitäten, die irgendwann auch auf sie zukommen.  Ein ganz besonderes Erlebnis dieser Art konnte Andreas Hauber (Abi 2009) möglich machen. Inzwischen Headinstructor für Game Art & Animation an einer privaten Medienhochschule, widmeten er und zwei Kollegen zwei komplette Tage der Vorführung und Arbeit mit Virtual Reality.
Günstige Brillen verschiedener Hersteller können inzwischen in jedem Elektronikmarkt erworben werden, das System der HTC VIVE wird jedoch aus Kostengründen bisher vor allem von den Entwicklern selbst genutzt. Es macht reale Bewegung in einem virtuellen Raum möglich, indem es mit Hilfe von zwei Positions-Trackern Brille und Controller des Benutzers erfasst. Zukünftige Anwendungen sind vielfältig: Medizinstudenten können neue Techniken am digitalen Dummy erlernen, teure Windkanalversuche und Modellbauten teilweise durch virtuelle ersetzt werden. Privatanwendern wird es bald die virtuelle (und ökologisch nachhaltigere) Reise an entfernte Orte ermöglichen und Unterhaltungsmedien revolutionieren.


Andreas Hauber ermöglichte mit seinen Kollegen Vadim Schlee (Dozent mit Schwerpunkt auf 3D Sculpting) und Jonas Otto (Supervisor) ein erstes Eintauchen in diese Welt für die 7. Klassen, interessierte Einzelschüler und Kollegen. Am Freitag standen vor allem Umgebungssimulationen auf dem Programm. So konnten Schwindelfreie (und solche die es werden wollten) in einer Hochhaussimulation die Grenzen ihrer Höhenangst pushen. Andere mitgebrachte Programme versetzen den Nutzer Unterwasser oder in den Himalaya. Es war auch möglich, ihr selbst entwickeltes und gerade veröffentlichtes Spiel ‚Viking Rage‘ auszuprobieren, das in Echtzeit ihr Geschick im Wettstreit mit Kreaturen der nordischen Sagenwelt verlangt.

 

 

Der Samstag war der produktiven Auseinandersetzung gewidmet. Der BK Neigungskurs Kl. 12 hatte bereits im Vorfeld ein Architekturmodell konzipiert und dessen Räume geplant, welches von Andreas Hauber zu einem begehbaren Haus modelliert wurde. In diesem konnten sich die Schüler bewegen und reale Größenverhältnisse mit ihrem Entwurf vergleichen. Es war auch möglich, mit Gegenständen zu interagieren.

 

 

Was Nutzer als spielerische, spontane Kreativität erleben, ist harte Entwicklungsarbeit, die Expertise mit verschiedenen Programmen und ständiges autodidaktisches Erlernen neuer Software erfordert. Nach Hinführung durch die Dozenten konnte der Kurs selbst solche Handwerkszeuge der 3D-Animation ausprobieren: So wurden die räumliche Digitalisierung einer eigenen Gipsplastik erprobt und intuitive 3D-Programme wie Zbrush und Tilt-Brush getestet.
Weitere Eindrücke vom Tag:

 

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