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Auch dieses Schuljahr hatten unsere Kursstufenschüler die Gelegenheit im Rahmen eines Schüleraustauschs nach Andalusien zu fliegen und für neun Tage in das spanische Leben einzutauchen. Nachdem uns Mitte März eine Gruppe von 15 spanischen Gastschülern in Deutschland besucht hatte, konnten wir es kaum erwarten unsere neu gewonnenen Freunde in Spanien zu besuchen. Mitte Mai hieß es bem-vindos em Portugal, da wir mit Ryanair von Memmingen im Allgäu an die Algarveküste nach Faro flogen. Von dort aus ging es per Bus weiter über die Landesgrenze nach Spanien, wo wir in Corrales von den spanischen Gastfamilien überschwänglich in Empfang genommen wurden.

Unseren ersten Tag in Andalusien verbrachten wir an unserer Partnerschule, dem Instituto Pérez Mercader, und bekamen Einblicke ins spanische Schulsystem. Die deutschen Schüler durften am Unterricht ihrer Austauschpartner teilnehmen und bekamen somit einen guten Einblick über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten mit unserem Gymnasium. Wusstet ihr etwa, dass die Spanier ihre Lehrer duzen dürfen? Oder dass der Unterricht in Corrales erst um 8:30 Uhr beginnt, die Spanier allerdings viermal Nachmittagsunterricht haben?

In den folgenden Tagen unternahmen wir unterschiedliche Exkursionen, um Land und Leute besser kennen zu lernen. Beispielsweise machten wir einen Ausflug in die andalusischen Berge, eine Region, welche für die Produktion des iberischen Schinkens, den Jamón Serrano, bekannt ist. In Sevilla schlenderten wir durch die Altstadt, das ehemalige jüdische Viertel Santa Cruz, und nahmen an einer Führung in der Stierkampfarena La Maestranza teil. Wusstet ihr, dass Stiere nahezu farbenblind sind und deshalb nicht auf die rote Farbe des Stierkampftuchs reagieren, sondern auf dessen Bewegungen? Weitere Programmpunkte waren eine Fahrradtour zum Hausstrand Huelvas Punta Umbría, der Besuch der Schiffsnachbauten Christof Kolumbus, mit denen er von Huelva aus um die Welt segelte sowie ein Tagestrip nach Huelva wo wir uns den Auszug der Pilgerer nach El Rocío, einen bekannten Wallfahrtsort, ansahen.

Neben all diesen Exkursionen mussten sich die Schüler täglich in witzigen Challenges beweisen: ein spanisches Volkslied singen, Flamenco tanzen oder sich traditionell andalusisch einkleiden.

In dem Wissen neue Freunde gewonnen zu haben, traten wir schließlich nach neuntägigem Aufenthalt zufrieden und vollbepackt mit schönen Eindrücken die Heimreise an. Die Spanier haben sich als liebenswerte Gastgeber erwiesen. Wir sind guten Mutes die Kontakte zu unseren Austauschpartnern über die Studienfahrt hinaus aufrechtzuerhalten. Und wer weiß: Vielleicht werden wir den ein oder anderen Sommerurlaub für einen Besuch bei unseren Freunden nutzen.

 

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