Am vergangenen Donnerstag öffnete das Gymnasium Gerabronn wieder seine Türen für interessierte Eltern und Schüler aus den aktuellen vierten Klassen.
Durch das Vorstellungsprogramm führten Schulleiter Jochen Uhrhan, Stellvertreter Florian Pfeiffer und Abteilungsleiter Andreas Ilg, musikalisch unterstützt von den Schülern der Klasse 5c unter Leitung von Musiklehrer Gregor Markowski. Auch der Elternbeirat und die SMV bereicherten diesen ersten Teil des Abends.
Nach der Vorstellung im prall gefüllten Musiksaal konnten sich die Besucher am reichhaltigen Buffet laben, das von den Eltern der 5c im Foyer bereit gestellt wurde. Anschließend ging es in Gruppen an die Entdeckung der Schule: In den Fachräumen wurden physikalische und chemische Experimente vorgeführt, Biologie und Bildende Kunst warteten mit imposanten Ausstellungsstücken auf. Im Klassentrakt konnte man einen Blick in die liebevoll gestalteten Klassenzimmer und den aktuellen Arbeitsstand der programmierbaren Roboter des Informatik-Kurses werfen. Das Lehrerkollegium war in den Räumen präsent und stand für Rückfragen zur Verfügung.

Die Siegerin des diesjährigen Vorlesewettbewerbs am Gymnasium Gerabronn heißt: Lisa Weber. Die Schülerin aus der Klasse 6b überzeugte die Jury sowohl bei der Präsentation ihres eigenen Textes (Herbert Osenger: Expedition Nachtland) sowie beim Vortrag des Fremdtextes (Michael Ende: Momo). Zweiter Sieger wurde Jonathan Lang (6a). Albert Heinke (6b) und Marco Weiß (6a) teilen sich Platz 3.

Der Siegerin drücken wir für den Kreisentscheid im nächsten Jahr in Crailsheim die Daumen.

Ein Team von Studenten der Universität Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums, zu dem auch unser ehemaliger Schüler Max Horn gehört (Abitur 2012, oben mittig in Rot), errang kürzlich den Hauptpreis sowie mehrere Spezialpreise im internationalen iGEM-Wettbewerb. Die Heidelberger setzten sich in Boston gegen 245 Teams aus 32 Ländern durch und verwiesen auch die Teams international renommierter Universitäten wie Harvard, Yale und Stanford auf die Plätze.

Mit ihrem Projekt „Ring of Fire“ lösten die Heidelberger Studenten ein verbreitetes Problem bei der Nutzung biologischer Moleküle: Die Eiweißbausteine (Proteine) sind oft nur wenig stabil und können daher bei vielen Anwendungen in Forschung und Biotechnologie nicht eingesetzt werden. Der Trick der Heidelberger Studenten: Mithilfe eines neuen Systems schlossen sie die Proteine zu einem Ring, was die Stabilität deutlich erhöhte. Der Ringschluss schützt die empfindlichen Enden der Eiweiße und macht sie damit für die Nutzung in neuen Technologien und der Medizin interessant.

Weitere Informationen finden sich auf  der Homepage des Deutschen Krebsforschungszentrums und (für naturwissenschaftlich Vorgebildete) auf der Projekthomepage des Teams.

Es sind 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fürs Gymnasium an den Start gegangen; dabei wurden sehr viele erfolgreiche Läufe absolviert! Neben vielen persönlichen Erfolgserlebnissen und zahlreichen Podestplätzen sei besonders erwähnt, dass die Mädchen vom Gymnasium über 2500 m die vier ersten Plätze belegt haben. Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!

Zu einer liebgewonnenen Tradition hat sich der alljährliche Besuch des White Horse Theatre am Gymnasium Gerabronn seit nunmehr 14 Jahren entwickelt. So konnten die Schüler der Klassen 5-7 ihre Englischkenntnisse bei der Aufführung des Theaterstücks Fear in the Forest auf den Prüfstand stellen.
Mitten in stürmischer Finsternis sucht Josie, die sich im Wald verirrt hat, Schutz in einem unheimlichen Haus und klopft an die Tür. Doch wer lebt hier und welche Gefahren lauern im tiefen dunklen Wald auf Josie? Eine beängstigende Nacht, in der nichts ist, wie es zu sein scheint, steht Josie bevor.

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