Herzlich Willkommen auf der Homepage des Gymnasiums Gerabronn.

Seit 2007 finden zwischen dem Gymnasium Gerabronn und dem 1. Deutschen Gymnasium Brno gegenseitige Schüleraustausche statt. In jedem Jahr besteht dabei für rund 15 interessierte Schüler der Klassenstufe 10 des Gymnasiums Gerabronn die Gelegenheit, Brno, die zweitgrößte Stadt Tschechiens und das dortige Schulzentrum, bestehend aus dem ersten Deutschen Landesgymnasium und dem Johann Gregor Mendel Gymnasium im Rahmen eines Schüleraustausches kennenzulernen. Sieben Tage lang sind die deutschen Schüler Gäste in tschechischen Familien und erhalten so Einblick in den Alltag eines kleinen europäischen Partnerlandes im Osten, das in Deutschland meist nur über seine Hauptstadt Prag bekannt ist. Neben dem engen Kontakt zu den gleichaltrigen tschechischen Schülern und deren Familien, erleben die Gäste aus Hohenlohe die lebendige Studentenstadt Brno sowie auf zahlreichen gemeinsamen Ausflügen die reichhaltige Kultur und besondere Naturlandschaft Mährens. Dabei beeindrucken die Geschichte am Friedensdenkmal und dem dazugehörigen Besucherzentrum zur Drei - Kaiser - Schlacht ebenso wie die Punkvahöhle im Mährischen Karst. Natürlich darf ein Tagesausflug in die vielseitige Hauptstadt Prag, durch die die Gastgeber gerne führen, nicht fehlen. Kein Wunder also, dass der Abschied am Samstagmorgen am Bahnhof von Brno schwerfällt. Zum Glück erwarten die Gerabronner Schüler ihre Gäste aus Tschechien, die Ende Juni ihr Schuljahr mit einem Besuch in Gerabronn abschließen, schon bald. Für die tschechischen Schüler ist es eine besondere Chance ihre im Fremdsprachenunterricht erworbenen Deutschkenntnisse endlich einmal im Alltag und Unterricht in Deutschland zu testen. Dies fällt umso leichter, da sie dann nicht mehr als Fremde anreisen, sondern für eine Woche bei Freunden zu Gast sind.
Zwölf Jahre deutsch-tschechische Partnerschaft sind schon eine kleine Tradition, und beide Schulen sind sich sicher, diese noch viele Jahre beibehalten zu wollen.

Die Schüleraustauschbegegnung wurde u.a. aus Mitteln des Programms "Schulpartnerschaften mit Schulen in Ost-, Mittelost-, Südosteuropa und den Baltischen Staaten" des Auswärtigen Amts gefördert und durch den Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz unterstützt.


Bereits zum 5. Mal in der Geschichte des Gymnasiums Gerabronn machte sich vom 26. – 28.4.2018 fast die gesamte Stufe der Zehntklässler auf den Weg in das Jugendhaus des Klosters Neresheim auf der Ostalb.
Das Programm, das mit dem Titel „EinBlick ins Kloster“ überschrieben ist, hatte als Höhepunkt des Aufenthaltes ein Gespräch mit dem neu gewählten Abt der Benediktiner-Abtei, Pater Albert, der in offener Weise den Schülerinnen und Schülern die doch recht ungewöhnliche Lebensweise eines Mönches zu erklären versuchte.
Ein wichtiger Bestandteil dieser Tage war neben einem guten Programm auch Zeit für Kulinarisches sowie das Zusammensein in der Gruppe.

Dieses Jahr besuchten uns mehr als 30 französische Gäste aus Lamotte-Beuvron um mit uns die deutsch-französische Freundschaft zu pflegen. Obwohl der deutsch-französische Austausch zwischen dem Collège Jean Rostand in Lamotte-Beuvron und dem Gymnasium Gerabronn nun schon 52 Jahre währt, ist es jedes Mal ein einzigartiges und schönes Erlebnis für nahezu alle Beteiligten, was den großen organisatorischen  Aufwand seitens der Eltern und der verantwortlichen Kolleginnen und Kollegen rechtfertigt.

Neben dem Besuch beim Gerabronner Bürgermeister und dem Einblick in den Schulalltag, standen gemeinsame Schülerprojekte  auf der Tagesordnung. Höhepunkte des Austausches waren sicherlich die gemeinsamen Exkursionen. Fiel dieses Mal der Ausflug ins malerische Rothenburg noch ins Wasser, so lachte die Sonne in Nürnberg und Stuttgart. Gerade in der Landeshauptstadt erfuhren unsere französischen Gäste, aber auch die deutschen Schülerinnen und Schüler lernten einiges über Geschichte und Kultur im Ländle.

Alles in allem ein sehr gelungener Schüleraustausch, was durch Schüleräußerungen wie „Das würde ich jederzeit wieder tun.“ oder "J’étais si bien acccueilli" unterstrichen wird.


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